Viele sprechen über Liebe. Aber oft ist damit etwas gemeint, das mit echter Liebe wenig zu tun hat.
Dann klingt Liebe weich, angepasst, freundlich, sauber. Hauptsache nett. Hauptsache niemanden triggern. Hauptsache bloß nicht zu direkt, nicht zu klar, nicht zu unbequem.
Doch wahre Liebe ist nicht nur sanft. Wahre Liebe schließt nichts aus.
Liebe kann still sein.
Liebe kann weich sein.
Liebe kann trösten.
Aber Liebe kann auch klar sein. Sie kann Grenzen setzen. Sie kann laut werden. Sie kann dir einen Spiegel hinstellen, den du gerade lieber vermeiden würdest.
Das macht sie nicht weniger liebevoll. Im Gegenteil.
Wahre Liebe ist nicht die Haltung, die alles schönredet. Sie ist die Kraft, die nichts ausklammert. Auch nicht Wut. Auch nicht Schmerz. Auch nicht Unbequemes. Auch nicht die rohe Wahrheit.
Gerade in spirituellen Räumen passiert das oft: Menschen wollen liebevoll sein und werden dabei unehrlich.
Sie halten sich zurück.
Sie sprechen weich, obwohl es innerlich klarer wäre.
Sie sagen Ja, obwohl ein Nein wahrer wäre.
Sie machen sich kleiner und nennen es Mitgefühl.
Doch Liebe, die sich selbst verleugnet, ist keine Liebe. Sie ist Angst in einer schöneren Verpackung.
Wahre Annahme heißt nicht, dass alles nett klingt. Wahre Annahme heißt, dass alles da sein darf, ohne weggedrückt zu werden.
Viele Menschen suchen ständig nach dem nächsten Schritt, der nächsten Methode, dem nächsten Durchbruch. Doch oft beginnt Veränderung viel einfacher:
In dem Moment, in dem du aufhörst, etwas in dir auszuschließen.
Deine Traurigkeit.
Deine Wut.
Deine Ungeduld.
Deine Verwirrung.
Deine Sehnsucht.
Alles darf da sein.
Nicht, weil alles angenehm ist. Sondern weil Heilung nicht durch Ablehnung geschieht. Was du bekämpfst, bindet dich. Was du ehrlich ansiehst, kann sich wandeln.
Vielleicht ist das die tiefste Form von Liebe: dass nichts mehr aus dem Feld geworfen werden muss.
Nicht der lichte Anteil.
Nicht der dunkle Anteil.
Nicht der verletzte Mensch.
Nicht die klare Wahrheit.
Nicht die weiche Zärtlichkeit.
Nicht das rohe Menschsein.
Wenn alles da sein darf, entspannt sich etwas Grundlegendes im Inneren. Dann musst du nicht mehr perfekt wirken. Dann musst du dich nicht mehr spirituell korrekt ausdrücken. Dann kannst du echt sein.
Und das ist oft heilsamer als jede schöne Formulierung.
Die Liebe, von der hier die Rede ist, ist nicht nett. Sie ist weit.
Sie schließt nichts aus.
Sie macht nichts falsch.
Sie muss nichts verstecken.
Und genau deshalb ist sie so kraftvoll. Weil sie dich nicht nur in deinen schönen Anteilen hält, sondern ganz.
ÜBER DEN AUTOR
Sven der Seelenbildmaler
Mit meiner Expertise habe ich bereits über 4500 individuelle Seelenbilder angefertigt und konnte damit die Menschen in ihren tiefen Entwicklungsprozessen unterstützen.
Das gemeinsame Wachstum, das wir dabei erleben durften, erfüllt mich mit großer Dankbarkeit und Freude.
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